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Betrifft: AvD Pressemeldung 26/2018
27. Mai 2018
SICHERER UMGANG MIT FAHRZEUGDATEN

AvD fordert sicheren und fairen Umgang mit Fahrzeugdaten

 

  • EU schlägt Maßnahmen zum Umgang mit Fahrzeugdaten vor
  • AvD und FIA fordern konkrete Schritte bereits in ihrer Kampagne „My Car My Data“
  • Initiative gegen Tachomanipulation schlägt unabhängige Datenplattform vor

 

Die EU Kommission hat am 17. Mai 2018 einen Vorschlag für eine „zukunftsorientierte Strategie für die vernetzte und automatisierte Mobilität“ in Europa unterbreitet. Diese erkennt an, dass ein- sicherer und fairer Umgang mit in Kraftfahrzeugen generierten Daten wichtig ist. Nach Ansicht der Kommission können Verbraucher erst damit die Vorteile des digitalen Verkehrs erst richtig nutzen. Der sichere und faire Zugang zu den Daten dient auch der Etablierung einer sicheren Verkehrsinfrastruktur. Dazu müssen die von Fahrzeugen, Insassen, anderer Verkehrsteilnehmer sowie der Verkehrsumgebung erzeugten Daten sicher verarbeitet und weitergegeben werden können. Bereits im Februar hatte das Europaparlament die EU Kommission aufgefordert, einen Legislativvorschlag zum Zugang zu Fahrzeugdaten und -ressourcen vorzulegen.

 

Der AvD und FIA fordern von der EU Kommission konkretere Vorschläge

Der Automobilclub von Deutschland (AvD), zusammen mit dem Weltverband der Automobilclubs FIA, fordert die EU auf, hierfür konkrete Schritte vorzuschlagen. AvD und FIA gehen davon aus, dass ein sicherer und fairer Zugang zu Fahrzeugdaten neue Geschäftsmodelle ermöglichen wird, die für den Verbraucher von großem Nutzen sein können. Die Clubs mahnen zugleich die Wahrung der Rechte von Fahrern, Haltern und Eigentümern der Fahrzeuge in Bezug auf ihre Daten an. Es besteht sonst die Gefahr, dass die europäischen Verbraucher solche Dienstleistungen aus der Verarbeitung ihrer Fahrzeugdaten kein Vertrauen entgegenbringen.

 

Round Table Gespräch im AvD Haus zum sicheren Umgang mit Fahrzeugdaten

Der AvD begleitet seit Jahren aktiv die sich abzeichnenden Entwicklungen. Dazu veranstaltete der Club gemeinsam mit der „Initiative gegen Tachomanipulation“ am 10. April 2018 ein Round Table Gespräch. Im AvD Haus in Frankfurt diskutierten hochrangige Vertreter von Prüfgesellschaften, Zulieferern, Kfz Dienstleistern, Juristen und IT Fachleuten über den sicheren Umgang mit Fahrzeugdaten.

Besprochen wurde der notwendige Rahmen für einen Ausbau von Vernetzung und Automatisierung in Deutschland und Europa. Im Blick hatten die Experten gesetzgeberische Maßnahmen vergleichbar der jetzt von der EU Kommission vorgestellten, die von zahlreichen Gesprächsteilnehmer schon seit Jahren angemahnt werden.

Ein sicherer Umgang mit den jeweiligen Daten öffnet Möglichkeiten, die eine genauere Sicht und einen zertifizierten Umgang mit diesen sensiblen Daten erfordern. Unter den richtigen Voraussetzungen können die immensen Datenmengen, die vernetzte Fahrzeuge erzeugen, legal genutzt werden, um vielfältige Dienstleistungen anzubieten und auch neu einzuführen. Darin war sich die Runde einig.

Wolfram Stein, Mitgründer und Sprecher der Initiative gegen Tachomanipulation, hob hervor, dass die Initiative die Ziele der FIA Kampagne „My Car My Data“ unterstützt. Der Weltverband der Automobilclubs, dem auch der AvD angehört, zielt mit seinem Engagement darauf Politik und Gesellschaft für den Schutz von Fahrzeugdaten zu sensibilisieren und gesetzgeberische Maßnahmen zu ergreifen, die faire Bedingungen für Dienstleistungen im Zusammenhang mit vernetzten Fahrzeugen sicherstellen.

 

Car Pass System auf sicherer Datenplattform

Stein schlug vor, ein CarPass System zu etablieren, das als unabhängige Instanz die Grundlage für einen sicheren Umgang mit den Fahrzeugdaten unter der Kontrolle des Fahrzeugnutzers darstellen kann. Mit der von Stein vorgestellten Datenplattform STX3 DATA lässt sich ein Datenaustausch einerseits einfach und dennoch nach höchsten Sicherheitsstandards für jedes Fahrzeug vornehmen. Auch die Manipulation von km-Ständen und eine Plausibilisierung resp. Zertifizierung kann durch die Zusammenführung von Daten aus Quellen, wie DMS-Systemen, Prüfgesellschaften etc. durch einen Car Pass erreicht werden.

 

Blockchain Technologie stellt sicher, dass Halter „Herr ihrer Daten“ bleibt

Eingesetzt wird Blockchain Technologie (sogenanntes Konsortium Blockchain) verschiedener Anbieter. Die zugrundeliegenden Daten werden ausschließlich auf sicherheitszertifizierten Servern in deutschen Rechenzentren verarbeitet und gesichert, um einen mit der Datenschutzgrundverordnung konformen Umgang zu gewährleisten. Ganz im Sinne der FIA Forderung „My Car – My Data“ und der Forderung des AvD, dass Fahrer und Halter stets „Herr ihrer Daten“ bleiben müssen.Das ermöglicht es Fahrern, Haltern und Eigentümern ohne Einschränkung von Leistungen über die Nutzung der Daten zu entscheiden (Zustimmung/Ablehnung).

Nahezu alle Teilnehmer des Gesprächs sahen eine zentrale Herausforderung darin, die neuen Rechte dem Verbraucher bzw. KFZ-Halter sowie einem großen Teil der Akteure im Automotive Aftermarket zu vermitteln und Vertrauen zu bilden. Nach Einschätzung der meisten Diskussionsteilnehmer sein das Instrument „CarPass“ in der Lage auch die Funktionen zu erfüllen. Der AvD ist sich zusammen mit der Initiative gegen Tachomanipulation und der FIA sowie den Teilnehmern des Round Table Gesprächs einig, dass dies am ehesten einen Erfolg im Sinne des Datenschutzes und der Verhinderung von Manipulation der KFZ-Daten erzielt. Der AvD fordert die EU Kommission auf, in ihren gesetzgeberischen Vorschlägen solche praxistauglichen Modelle zu berücksichtigen. Nur dann werden Kraftfahrer Anbietern Vertrauen entgegenbringen, die mit den Kfz Daten arbeiten wollen.

 

AvD – MOBILITY & MORE!

Als traditionsreichste automobile Vereinigung in Deutschland bündelt und vertritt der AvD seit 1899 die Interessen der Autofahrer. Mit seiner breiten Palette an Services wie der weltweiten Pannenhilfe, einschließlich einer eigenen Notrufzentrale im Haus, weltweitem Auto- und Reiseschutz, Fahrertrainings und attraktiven Events unterstützt der AvD die Mobilität seiner Mitglieder und fördert die allgemeine Verkehrssicherheit. Das Gründungsmitglied des Automobilweltverbandes FIA betreut seine rund 1,4 Millionen Mitglieder und Kunden ebenso persönlich wie individuell in allen Bereichen der Mobilität und steht für Leidenschaft rund ums Auto.

 
Betrifft: AvD Pressemeldung 23/2018
26. April 2018
GRID KIDS GESUCHT
AvD sucht 20 „Grid Kids“ für den
Großen Preis von Deutschland
  • AvD und DMSJ suchen 20 Kinder für die Startaufstellung
  • Mädchen und Jungen können sich ab sofort bewerben
  • AvD ist seit 1926 Ausrichter des Großen Preis von Deutschland

Bevor es beim diesjährigen Großen Preis von Deutschland (20. bis 22. Juli) auf dem Hockenheimring um den Sieg geht, werden 20 „Grid Kids“ im Fokus stehen und etwas Unvergessliches erleben. Der Automobilclub von Deutschland e. V. (AvD) als sportlicher Ausrichter des deutschen Motorsport-Highlights 2018 sucht Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis zehn Jahren, die die besten Rennfahrer der Welt in die Startaufstellung begleiten und während der Nationalhymne in der Startaufstellung direkt neben dem Stars stehen werden. Die „Grid Kids“ werden näher daran sein, als jeder andere Zuschauer.Motorsportbegeisterte Kinder können ab sofort auf der Seite www.next-generation.dmsj.org besuchen und ihre Bewerbung abgeben. Die ausgewählten Kinder werden zusammen mit einer Begleitperson nach Hockenheim eingeladen und erleben dort einen atemberaubenden Tag, an dem ihr großer Auftritt im Rampenlicht der Königsklasse des internationalen Motorsports sie zu kleinen Stars machen wird. Der Kartenverkauf hat bereits begonnenAber auch alle anderen Motorsportfans haben die Möglichkeit das hochkarätige Event live zu erleben: Von den Freien Trainings am Freitag, dem Qualifying am Samstag bis zum sportlichen Wettkampf der schnellsten Monoposti am Sonntag sowie weiteren begeisternden Rennserien wie dem Porsche Mobil 1 Supercup oder der ADAC Formel 4 ein attraktives Programm geboten. Der Kartenvorverkauf läuft bereits auf vollen Touren. Zum jetzigen Zeitpunkt haben Motorsportfans bereits mehr als 54.000 Tickets gebucht, was von einer hohen Resonanz zeugt. Noch sind in nahezu allen Preisklassen Karten erhältlich, in einigen Kategorien wird das verfügbare Angebot aber bereits knapp. Schnell sein lohnt sich also. Die Tickets können platzgenau im Online-Ticketshop des Hockenheimrings (www.hockenheimring.de/ticketshop) oder während der Geschäftszeiten über die Ticket-Hotline +49 (0) 6205 – 950 222 gebucht werden. Als traditionsreichste automobile Vereinigung in Deutschland bündelt und vertritt der AvD seit 1899 die Interessen der Autofahrer. Mit einer breiten Palette an Services wie dem bundesweiten Pannendienst mit eigener Notrufzentrale im Haus, weltweitem Auto- und Reiseschutz, Fahrertrainings und attraktiven Events unterstützt der AvD die Mobilität seiner Mitglieder und fördert die allgemeine Verkehrssicherheit. Das Gründungsmitglied des Automobilweltverbandes FIA betreut seine rund 1,4 Millionen Mitglieder und Kunden ebenso persönlich wie individuell in allen Belangen der Mobilität und steht für Leidenschaft rund ums Auto. AvD – MOBILITY & MORE!
 
Betrifft: AvD Pressemeldung 21/2018
22. April 2018
DASHCAM-PILOTVERSUCH

Rettungsgasse: AvD begrüßt
Dashcam-Pilotversuch in NRW

 

  • Anlassbezogener Einsatz der Kameras muss sichergestellt sein
  • Keine Datenspeicherung von Fahrern, die den Weg frei machen
  • Rettungsgassen retten Leben

Der Automobilclub von Deutschland e. V. (AvD) begrüßt grundsätzlich die Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) für einen Pilotversuch mit sogenannten Dashcams hinter den Windschutzscheiben von 50 Streifenwagen der Autobahnpolizei. Zugleich mahnt der renommierte Automobilclub an, dass der Einsatz der Armaturenbrett-Kameras ausschließlich anlassbezogen erfolgt und die Regelungen des Datenschutzes in jedem Fall eingehalten werden.

 

Mit dem einjährigen Pilotversuch will das nordrhein-westfälische Innenministerium testen lassen, ob derartige Mini-Kameras geeignet sind, Autofahrer, die bei einem Stau keine Rettungsgasse bilden und die Einsatzfahrzeuge von Polizei und Rettungsdienste behindern, besser juristisch belangen zu können. Bislang fehlt den Polizeikräften während eines akuten Einsatzes in der Regel die Zeit und Gelegenheit die fraglichen Kfz-Kennzeichen zu erfassen.

 

Der AvD fordert, dass ausschließlich die Aufnahmen der Rettungsgassenverweigerer genutzt und für den Zweck der juristischen Verfolgung gespeichert werden. Die Aufnahmen von sich gesetzeskonform verhaltenden Autofahrer sind umgehend nach Sichtung zu löschen. Eine Generalverdächtigung aller Verkehrsteilnehmer, die im Stau stehen, darf es nicht geben.

 

Rettungsgassen sind für eine schnelle Versorgung von Unfallopfern essentiell und ihr Vorhandensein kann im Extremfall über Leben und Tod entscheiden. Daher schreibt der Gesetzgeber das Bilden einer Rettungsgasse bei jedem Stau vor, auch wenn sich kein Einsatzfahrzeug unmittelbar nähert. Stockt auf Autobahnen der Verkehr, halten die Fahrzeuge auf der linken Fahrspur am äußersten linken Fahrbahnrand, auf den weiteren Fahrstreifen soweit es geht am äußersten rechten Rand.

 

Als traditionsreichste automobile Vereinigung in Deutschland bündelt und vertritt der AvD seit 1899 die Interessen der Autofahrer. Mit einer breiten Palette an Services wie dem bundesweiten Pannendienst mit eigener Notrufzentrale im Haus, weltweitem Auto- und Reiseschutz, Fahrertrainings und attraktiven Events unterstützt der AvD die Mobilität seiner Mitglieder und fördert die allgemeine Verkehrssicherheit. Das Gründungsmitglied des Automobilweltverbandes FIA betreut seine rund 1,4 Millionen Mitglieder und Kunden ebenso persönlich wie individuell in allen Belangen der Mobilität und steht für Leidenschaft rund ums Auto. AvD – MOBILITY & MORE!

 
Betrifft: AvD Pressemeldung 19/2018
06. April 2018
CHECK NACH DEM WINTERSCHLAF
AvD: Wartung von Oldtimern
  • AvD rät zu gründlichem Check nach dem "Winterschlaf"
  • Prüfung des Fahrzeuges mit Probefahrt verbinden
  • Kompliziertere Arbeiten von Fachwerkstätten ausführen lassen

Mit den steigenden Frühlingstemperaturen kommen Cabrios und Oldtimer wieder auf der Straße zum Einsatz. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) zeigt, wie das "Schätzchen" auf die erste Ausfahrt vorbereitet werden sollte. Die Prüfung der Fahrzeugtechnik steht neben der Pflege ganz vorne auf der To-do-Liste nach dem Winterschlaf.

 

Betriebsflüssigkeiten und Schmierstoffe kontrollieren

 

Verschleiß findet auch im Stand statt. Der AvD rät, sich einen eigenen Wartungsplan zu erstellen. Auf einem vorderen Platz der Checkliste sind Betriebsflüssigkeiten und Schmierstoffe zu notieren und anschließend im Fahrzeug zu kontrollieren. Getriebeöl, vor allem bei Automatikfahrzeugen, ist regelmäßig auszutauschen. Bremsflüssigkeit zieht Luftfeuchtigkeit an, deshalb ersetzen oder nachgießen, dabei auch Bremssättel und Beläge ansehen. Kühler auffüllen, das hoffentlich noch vorhandene Frostschutzmittel wirkt auch gegen Korrosion. Auch Young- und einige Oldtimermodelle verfügen oft über eine Servolenkung, hier vor allem die Servopumpe und die Hydraulikflüssigkeit kontrollieren. Viele ältere Fahrzeuge weisen dezentrale Schmierstellen auf. Die vorhandenen Schmiernippel, etwa an Antriebswelle, Gelenken oder Lagern mit der Fettpresse behandeln, dabei Schmierpläne des Herstellers beachten. Auch Schlösser und Scharniere sowie Laufschienen von Schiebedächern ölen oder fetten.

 

Ölwechsel bei Oldtimern ist wegen der häufig geringeren Laufleistung nach Zeitintervallen nötig. Der AvD rät zu zweimaligem Tausch im Jahr. Die richtige Sorte richtet sich nach dem Alter der Fahrzeuge. Motoröle vor 1960 enthielten keine Reinigungsstoffe (Dispergier- und Detergiervermögen), nach 1970 nur wenige solcher Substanzen. In älteren, nicht aufgearbeiteten Motoren sind deshalb oft Ablagerungen vorhanden. Moderne Öle mit hoher Reinigungswirkung lösen diese und können den Motor beschädigen. Aber auch bei revidierten Motoren ohne Ablagerungen sollte man vorsichtig sein. Diese vertragen zwar grundsätzlich moderne Mehrbereichsöle, die mechanischen Teile sind aber nicht so präzise eingepasst wie in modernen Motoren, so dass es bei sehr dünnflüssigen Ölen zu Schmiermittelschwund kommen kann. Deshalb lieber ein Einbereichsöl wählen.

 

Thema Reifen

 

Den Reifen ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Ob sich durch das Stehen als einseitige Belastung an den Reifen „Standplatten“ entwickelt haben, klärt eine Probefahrt. Legt sich ein etwas holpriges Fahrgefühl nicht nach einigen Kilometern, müssen die Pneus ausgetauscht werden. Wegen geringerer Fahrleistungen sollte das Profil zwar regelmäßig kontrolliert werden, ist aber nicht so oft ein Problem. Jedoch führt der Alterungsprozess der Gummimischungen dazu, dass das Material aushärtet. Alle sieben bis zehn Jahre müssen deshalb die Reifen getauscht werden, auch wenn sie noch „gut“ aussehen.

 

Der Reifenkauf bei Oldtimern kann wegen besonderer Größen und Arten, wie etwa Diagonalreifen, größeren Aufwand bedeuten. Einige Hersteller legen Sonderserien mit neuer Technik, aber alter Optik und entsprechenden Größen auf. Diese sind aber teurer als moderne Standardreifen. Bei der Reinigung von Weißwandreifen helfen nicht zu grobe Topfreinigungskissen mit Seife oder Reinigungsmilch für das Bad. Auch Schleifpapier (180er Körnung) kann vorsichtig mit Wasserzugabe bei hartnäckigem Schmutz verwendet werden.

 

Die Elektrik und Beleuchtung des Fahrzeuges

 

Am Fahrzeug ist der Beleuchtung besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Eine regelmäßige Funktionsprüfung ist anzuraten. Stellt man beschlagene Scheinwerfergläser fest, Glas auf Sprünge untersuchen sowie Halterungen und Dichtungen checken, auch Heizung bzw. die Lüftung einschalten. Stecker und Zündkerzen abziehen bzw. rausschrauben und nachschauen, ob Schmutz oder Rost anhaftet. Mit Kontaktspray bearbeiten, verrußte Kontakte vorsichtig mit feiner Drahtbürste reinigen. Verkabelungen und Kabelbaum darauf prüfen, ob die Ummantelungen und Befestigungen noch in Ordnung sind. Ein Austausch bei Defekten sollte dann eine Fachwerkstatt vornehmen. Der AvD rät, auch den Motorlauf, Vergaser- und Zündungseinstellungen Fachleuten in die Hand zu geben.

 

Unbedingt Probefahrten einplanen

 

Ist das gute Stück den Winter über nicht gefahren worden, ist es wichtig, sich langsam wieder an die Fahreigenschaften des Autos zu gewöhnen. Das sollte mit längeren Probefahrten getestet werden. Muss auf gerader Strecke der Geradeauslauf ständig durch Lenken nachkorrigiert werden ist ebenso eine Werkstatt um Rat zu fragen, wie bei verzögerter Reaktion der Vorderräder auf Lenkbewegungen. Auch Richtungsveränderungen des Wagens beim Bremsen bedürfen eines genaueren Nachsehens. Man sollte die Handbremse beim Check nicht vergessen: Bei längeren Standzeiten rostet sie nicht selten fest. Hat die Bremse einen ungewöhnlich langen Hebelweg, ist das Seil nachzustellen oder auszutauschen.

 

Der 1899 als Deutscher Automobilclub DAC gegründete AvD ist als traditionsreichster Automobilclub hierzulande Mitbegründer des Weltverbandes FIA (seit 1904) und von Anbeginn maßgeblich für Verkehrssicherheit, Tourismus und Sport engagiert. Er vertritt die Belange von 1,4 Millionen Mitgliedern und Kunden in allen Bereichen der Mobilität. AvD – MOBILITY & MORE!

 

Zusätzliche Informationen